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Gedichte > Gedichte 2002
01.06.2002
Wind
Der Sommer beginnt mit seinem Atem.
Dennoch war mein Frühling spürbar.
Neu erscheint mir das Licht am Abendhimmel.
Ein Lichtstrahl ohne das ich ihn Wahrnehme auf meiner Haut. - Wind?
Ruhe kehrt in mir ein und dennoch merke ich auf von den Geräuschen um mir.
Ich möchte zu Dir mein höchster, schenk mir die Salbung der Vereinigung.
Ruach, ja du, der sich göttlich nennt.
Zwischen uns, warm und kalt, so spüre ich unser Geheimnis.
Keiner ist wie du und mein Atem beleibt stehen.
Wind, Ruach wie wirst du wehen?
Ein Sturm der Schwäche tritt auf.
Ich wanke zwischen Geburt und Tod.
Komm Vereinigung rette mein Leben.
Süßlich ist Deine Salbung, hinauf kraftvoll nach einem langen Schlaf nimmst Du mich in deinen Arm.
Wind, geboren ist mein Stern.
Ein Bild mit Glanz, meine Worte reichen nicht die Ruhe und Sehnsucht zu vereinen.
Es säuseln, die Blätter, ich warte bis der Sommer ein schwarzes Gebilde wird.
Eines vom meinem Wind.
Mein bist du, weil ich dich gezeugt habe.
Mit der Kraft meiner Salbung der Kontur deines Bildes sind wir, wir.
Vereint durch den Wind im Geheimnis, jeden Alltag hindurch zu mir.
Bleibe in dem was Du als Boden hast.
Erdreich im Glanze meines Abbildes, geboren aus Wind.
Ich schied das Wasser, baute 7 Tage für dich und mich.
Umwoben mit Wind und der Salbung, breche ich durch und nehme von neuen mit meinen Sohn.
In Heiligkeit, rein, abgesondert in Würde und unantastbar.
In gleicher Größe innig vereint. - Wind.
Er gab mir einen neuen Namen.
Am Anfang war das Wort, alles durch das selbe.
Führsprecher heilige Umarmung des Windes.
AK