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Klaren Kopf behalten
Einige Forscher glauben zwar, dass Mangelernährung eine mögliche Ursache von Schizophrenie (Wahnvorstellungen, Halluzinationen, zerfahrenes Denken) sein kann, aber es gibt keine eindeutigen Hinweise, dass man durch ein besonderes Ernährungsprogramm den Schutz vor einer Erkrankung erhöhen kann. "Man sollte sich ganz normal ernähren – vielfältig und vitaminreich", erklärt Dipl.-Psychologe Jürgen Wiesenhütter vom Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID).
Ebenso günstig wirken sich ein gut funktionierendes soziales Umfeld und die Fähigkeit zur Stressbewältigung aus - dabei kann auch Sport eine positive Rolle spielen. Übrigens muss man sich nicht übermäßig sorgen, wenn in der Verwandtschaft ein Fall von Schizophrenie auftritt. "Selbst wenn ein Eltern- oder Geschwisterteil an der Geisteskrankheit leidet, wird das eigene Risiko auf nicht höher als 10 bis 15 Prozent geschätzt", so Wiesenhütter.
Auch wenn Fälle von Schizophrenie in Ihrer Familie belegt sind, müssen Sie noch lange nicht gefährdet sein
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