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Gedichte > Gedichte 2002

10.12.02


Waage der Hoffnung
Balance der Ermutigung


Geht los ihr Worte nehmt euren Lauf.
Kommt ihr Gebote verliert euren Schrecken.
Ich Lebe und will Leben.
Begreift ihr Worte nicht?
Ihr Gebote tanzt mit mir, kommt und tanzt.
Hinein in die Hoffnung, ich führe euch mit Weisung.
Bunt soll unser tanz werden hinein in die Ermutigung.
Ich will wagen das Leben zu umarmen.
Gleich wie es aussieht und beurteilt wird.
Behütet, Behütet ruft mein Geist.
Doch mein Augapfel schließt sich hinein ins Dunkel.
Helles, glänzendes, ja goldenes Wort auf einer Tafel.
Mein Herz springt auf in Freude.
Gierig zieht es die Einsicht auf.
Schmerz, Trauer und Unerfahren geschändet in allem steh ich da.
Dennoch sage ich auch ja zur Dunkelheit.
Begrüße den versteckten Plan.
Leidenschaftlich tanze ich um das Heilsopfer.
Schlage mein Lager auf.
Nein das ist es nicht hier will ich nicht bleiben.
Mein Begehren treibt mich an neuen Orten.
Mit nehme ich den Rausch des Lebens.
Schluss, Ende - kein neues Gebot.
Keine neuen Worte.
Hinaus in die Heimat zu der Tafel meines Herzens.
Geschrieben, Geschrieben sind all meine Tage.
Von weit her sehe ich Hände, geschunden - gezeichnet.
Bist du es der mich mit nimmt auf die Reise?
Machtlos, ahnungslos lege ich meine Hände in seine Hände.
Ich sage ja, ja zum hellen Band das unsere Hände bindet.
Augenblicklich werde ich wach.
Die Musik zum Tanz ist aus.
Es öffnet sich die Kammer des Todes.
Worte werden wach neigen sich golden zu mir.
Vorbei, vorbei der Weg in die Hölle.
Komm nehme und esse, trinke und Lebe.
Die Schlachtung hat sein ende gefunden.
Hoch sollst du Hoffnung Leben.
Ermutigt will ich deine Hände sehen.
Komm und tanze mit mir.

AK


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