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Gedichte > Gedichte 2006
Kempten 07.09.2006
Unvorhersehbar
Dunkel in mir, kein Gefühl...
Blasgrau vergeht in mir die Welt; hin wie Sterben
Blas, nicht Hell und Klar höre ich die Worte.
Die Welt kreist um mir, alle Wahrnehmung schwindet.
Unruhig und Unsicher nehme ich meine Umwelt an die Hand.
Noch schwebe ICH...
Nichts erweckt in mir einen dumpfen Schrei.
Einen Schrei der mich wieder blühen lässt wie eine Sommerwiese.
Ich will nicht Sterben es ist zu früh.
Der Todesengel, Täuschung greift meine Hand.
Die Enttäuschung lähmt meine Glieder, mein Geist bleibt wach.
Kraftvoll scheinend in mir hinein, erhellt mich die Sonne.
Mein Atem fließt, hin zur Wärme, zum dumpfen Schrei.
Engel schweben am Himmel entlang.
Meine Augen groß, verfolgen staunend ihre Bahn.
Ich freue mich auf das Sehen.
Sehe hell, schillernde Regenbogen Farben.
Hier bleibe ich...
wahr, und sehbar. Tanze mit dem was ich noch nicht sehe.
Frieden Atmet sich hinein in meiner Seele.
AK