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Gedichte > Gedichte 2006
Kempten 31.08.2006
Spiele
Ok, dann fangen wir mal an.
Der Raum ist für mich befremdlich.
Geruch von Holz, Leim und Ton berühren meine Nase.
Tische, Bänke und große Fenster geben dem Raum sein grobes innerstes.
Man empfindet ganz nah den restlichen Staub vom Holz schleifen.
Franz und Xaver, Heidi und Monika mühen sich neues und geheimnisvolles zu entdecken.
Erstaunt sind ihre Augen, blinzeln hinein in den Staubwolken aus Holzstaub.
Rechts und Links wird gesucht, gefunden, erzählt und beraten.
Gelingt der Kran, die Tasse, der Korb?
Staunend ergriffen schaut ein Glanz in den Augen uns zu.
Fragt er sich: "Bin ich in einer anderen Welt?"
Fragend rollt Frank den Ton: "Wird meine Scheibe aus Ton, stark genug für meine Gasttasse?"
Gleich gibt es Krach...
Herr Eickhof bereitet die Bohrmaschine vor.
"Überlebt es das Teil vom Kran?" scheint er zu Denken.
Brumm, Brumm macht die Bohrmaschine, schon sichtlich in ihrem Alter gekommen.
"Welchen Bohrer nehmen wir?" tönt schrill Franz.
Während dessen knackt der ins alter gekommene Leim vom Würmer durchbohrten Holz.
Halt... Nein... Stopp... ruft fragend Herr Eickhof.
"Schafft der Bohrer, der Antrieb, das Loch?"
Die letzten zwei Räder sind geschafft, keiner verletzt und die Bohrmaschine wird noch weitere Jahre brummen.
Da und Dort so war sie die Ergotherapie.
Freundlich unterstützt, na ja Spiele und Gesundung für meine Seele.
AK