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Gedichte > Gedichte 2006

Kempten 21.09.2006


Sonnenblumen

Menschen gehen über Feld und Wiese.
Warm erstrahlt der Spätsommertag.
Vögel singen jubelnd im Morgenduft ihr Lied.
Der Wald erzählt mit seinen wiegenden Blättern,
von Wunder die von selbst geschehen.
Blassblau erstrahlt der Himmel in seinem kühlen Wind.

Wo bleiben die Sonnenstrahlen die mich froh machen mit ihrem anblinzeln?
Zu dicht ist das Blätterwerk der Bäume, mächtig.
Feucht richt die Erde, ist das Gras.
Freundlich, ja tröstend winkt die Birke mir zu.

Stumm will ich werden beim Anblick und verharre im inneren.
Nicht allein...

Wunderbar geborgen am Beginn des Herbstes.
Kaum bewegt, ist die Natur um mich herum.

Lächelnd zeigt sich mir die Sonnenblume.
Warmer, Farbenfroher Glanz erhellt mein Augen und dringt bist zur Seele.

Hinein will ich mich fallen lassen in die Stille, in der Stille in mir.
Umrahmt von Bäumen, Ästen und fröhlicher Buntheit.

Ich setzte mich mit einer Sonnenblume auf dem Wind.
Ich fliege, ja fliege hin zu meinen Lebensträumen.

Ich wiege mich daheim in meiner Heimat.

AK
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