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Schizophrenie
Die Bedeutung des Krisenplans innerhalb der Behandlung der Schizophrenie wird noch immer unterschätzt. Dieser Krisenplan sollte schon sehr frühe Symptome beinhalten und bereits die Ruhelosigkeit und Anspannung des Patienten, Schlafstörungen oder Nervosität, Probleme bei der Arbeit und Gefühle von Überforderung beinhalten.
Weiterhin sollten Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie der soziale Rückzug mit entsprechenden Aktionen zur Vermeidung der Verschlimmerung der Krankheit innerhalb des Krisenplans berücksichtigt werden.
Der Krisenplan legt genau die Aktionen fest, die in einem solchen Fall mit Angehörigen oder Freunden gemeinsam durchgeführt werden können, um eine Verschlechterung des Krankheitsbildes sofort zu verhindern.
Der Krisenplan kann verschiedene Aktionen beinhalten. Hierzu gehören beispielsweise:
* die Erhöhung der Medikamentendosis,
* das Aufsuchen des behandelnden Arztes
* Maßahmen wie Ergo- und Arbeitstherapien,
* sowie die Möglichkeit des betreuten Wohnens.
Durch eine gute Behandlung, einen effektiven Krisenplan und eine schnelle Behandlung der Schizophrenie ist es heute möglich, 60 Prozent der Betroffenen wieder dauerhaft in ein normales und auch berufliches Leben einzugliedern. 40 Prozent der Patienten können nach der Erkrankung wieder in ihren alten Beruf zurückgehen, 20 Prozent der Patienten müssen nach der Erkrankung unterhalb ihres bisherigen Niveaus arbeiten und nur 10 Prozent der Betroffenen sind nach heutigem Stand der Medizin dauerhaft arbeitsunfähig.
Quelle: 100-gesundheitstipps.de