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Gedichte > Gedichte 2002

16.06.2002


Opfer

Meine Straße des Lebens erhellt den Horizont.
Wer ist es der mich begleitet?
Bäume, Wege, Gräser, Blüten erfreuen mich in der Stille.
Das Wasser erfrischt mich auf meinem Weg.
Ich Ruhe mich aus.
Denke an Gott.
Wie weit bist du weg.
Welche Nachricht kannst Du mir noch geben?
Mein eigener Anspruch wird unerträglich.
Wo bleibt dein Feuerroter Wein, der mir neues Leben einhaucht?
Möchte ich diesen trinken?
Lehre mich die gute Nachricht zeitgemäß zu erkennen.
Was jammert es mich noch, sehe ich doch Deine Bilder.
Eingeübt wie ich bin - lässt mein "Es" erstarren.
Leidvoll gehe ich nicht meinen eigenen Zorn, die Wut will nicht das sanfte Gehen lernen.
Wo ist mein rot des Lebens?
Komme mit Erlösung zu mir.
Leidenschaftlich suche ich nach meinem himmlischen Erbe.
Neu will ich mich entknittern.
Komm du Leben der Ruhe es seht mich der Tod.
Bäume der Wahrheit bedeckt mich mit Schatten.
Singt ein Wort für mich ihr Blätter.
Gebe mir, den Stern der mich nach Hause führt.
Mit Schmerz habe ich den Samen gesät.
Doch siehe die Krone und die Wurzel des Baumes sind gleichermaßen groß.
Klar spiegelnd ist Dein Fenster, es zeigt mir Deine Farben, so wie ich sie niemals sah.
Worte werden neu geschrieben.
Mein Geist bleibt kühl und klar.
Du bist mit mir und für mich allein Einmalig und immer neu.
Alles in mir und in Dir spiegelt das Leben mit Ewigen Hauch.
Danke Geist Gottes, erfülle mein sehen und sehnen mit Dir.
Sanft wachse ich mit der Zeit empor.
Mit Freude singe ich mit Dir das Lied.
Stimme ein, gehe nicht fort.
Nur Du hilfst bei Umkehr und eingetrübten Herzen.
Ich will blühen mit Dir, hinein ins Paradiese.
Heimat du bist nah.

AK


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