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Gedichte > Gedichte 2003
Kempten 01.05.03
Mein liebes Kind
Hinein, hinein und ich entstehe.
Verschmelzung von "Du und Ich"?
Noch begreife ich nicht.........
Meine Sinne stehen still um Verstehen.
Doch groß ist das Schauspiel.
Ja, sehen möchte ich...........Licht?
Noch weiß ich nicht.
Wärme erfüllt den Raum, 37 Grad.
Eine Hand erfüllt meine Grenzen.
Oben, unten, rechts und links
Weichheit............Fleisch das mich Schützt?
Stumpf sind meine Sinne......Lebenshauch.
"Du vom Vater, "Ich" von Mutter.
"Du" ja es ist gerannt, getrieben vom "Ich".
Zeugnis von beiden, hinein in eine eigene Welt.
Noch nicht gestorben, auf den dorthin.
Trunken gehen meine Sinne in Blau-Grün.
Verwoben in Gelb und Orange.
Die Lebenswiese gehend und "Ich" ihr Kind darin.
Lass ich mich Schritt für Schritt darin wiegen.
Trinke, esse ohne zu wissen.
Weich wie Wachs als Urbild geprägt.
Himmelblau, kantig, bitter schmeckend, betrete ich den neuen Raum.
Durch den Becher, gefüllt mit Blut.
Hin zur Nacktheit, Qual der Sinne.
"Mein bist Du", erhellt meine Sinne.
Klangvoll hell im Jubelschrei der Chöre.
Ein Ton im zartem Holz bewegt mich hin in Phasen.
Verstehe, Verstehe.........wer "ICH BIN".
Ahnung in Heiligkeit erhellt mein Blut.
In "Seiner" Bahn eine Schönheit nah.
In Liebe klingend.......bin ich dort zu Hause?
Liebend lebend mit dir?
AK
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