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Gedichte > Gedichte 2006

Kempten 26.09.2006


Leben


Es atmet hindurch,
durch meine Tugenden.
Grün, Blau, Rot, Gelb.
Schreie deuten sich an.
Schrei weil mein Auge weint.
Ich fühle mich im Alltag verloren...
als Träne der Schöpfung.
Weil ich erahne...
Tief Atme ich, erwache... wo von?
Ich werde nicht Still.
Ich erwarte die Fremde,
die Fremde in "mir".
Viele Tränen füllen den Ozean,
das Meer und den Fluss.
Sie sind nicht leise in der Klaviatur
ihres Rauschens und Blätscherns.
Wie die Hauptstraße an meinem Zuhause.
Feuerflammen leuchten warm mir in meinem Herzen.
Ich will ihre Stille in mir begrüßen,
kräftig durchdringt das Harte, Laute des Lebens
meine Gedanken hinfort.
Zartheit kämpft sich empor aus allen Farben.
Es atmet mich.
Berge in klarer Sicht erreichen meine Phantasie.
Worte und Musik fügen sich zum Bild.
Heimat, Leben schreit es.
Noch überlege ich...
genieße das Rot, Blau, Grün und Gelb meines Lebens.
Stolz und erhaben schreitet die Heimat daher,
klarer Duft wie in der Erinnerung des Frühlings.
Freude Atmet sich in mir hinein und ich lausche der Jahre.
Angstfrei, warm doch zögerlich ergreife ich meine Stille.
Ich werde vertraut mit ihr durch das Leben.

AK


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