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Gedichte > Gedichte 2008

Sonthofen 26.12.2008


Bilder


Momente erheben sich in zahlloser Art. Mittendrin werde ich bewegt zwischen Vergangenen, Gegenwärtigen und Zukünftigen.

Immerwährend-

Sehen ist mein Diktat wohin auch immer. Nicht allein quälend sehend, vielmehr in allen Sinnen, wo nur ist der letzte bewegende Weg?

Immerwährend.

Vielfalt ewiglich umgeben mich in meiner Erinnerung. Wer setzt sich durch in mir? Treibt mich hin zum Verfallen? Anfang der Nicht-Endlichkeit.

Immerwährend.

Farben heimatlich erhellen mein Wollen, geleitet vom Besiegten. Das Leben hört sich in mir als klarer Stern. Glitzernd schauernd im unendlichem verwurzelt sein.

Immerwährend.

Gedanken des Sieges im Woher, kommend endlos, wieder und wieder. Schwer und Leicht, heimatlich in sich eins. Gut will das Menschenkindlein atmend sein.

Immerwährend.

Lieder erheben mein Befinden, wild treibt mein Befinden hin zur Chance, zum Was. Ich höre nicht illegal hin, erlaube mir heimatliche Wahrheit.

Immerwährend.

Stille im Traum weil vergangen. Jahre des Lebens in Überzeugung, weil leise Heimat ruhend in mir sich entdecken läßt. Kein Opfermeer mehr, freiheitliche Liebe ist geboren.

Immerwährend Bilder.

AK


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