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Gesellschaft



Baby-Blues
Postnatale Depression: schwere Symptome

Eine Postnatale Depression tritt bei etwa 10 bis 20 Prozent aller Mütter auf. Im Gegensatz zum sogenannten Baby-Blues können Angst- und Zwangsstörungen sowie Depressionen nach der Geburt zum Teil schwerwiegende Symptome aufweisen.


Während etwa 50 bis 80 Prozent aller Mütter nach der Geburt am Baby-Blues leiden, der sich als mehrtägige Niedergeschlagenheit äussert, können die Symptome einer postnatalen Depression von Erschöpfungszuständen, Schuldgefühlen, Herzbeschwerden und Panikattacken bis hin zu Selbstmordgedanken reichen und über die ersten beiden Jahre hinweg anhalten.

Die Ursachen für postnatale Depression sind nicht bekannt

Von der schwersten Form der postnatalen Depression, der peripartalen Psychose, sind etwa ein bis drei von 1000 Müttern betroffen. Die Symptomatik äussert sich in manisch-depressiven Phasen, Wahnvorstellungen sowie extremen Angstzuständen, die für Mutter und Kind Gefahren bürgen.

Als ursächlich für die postnatale Depression gilt das Zusammenwirken von körperlichen (hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung), psychischen (Kontrollverlust, frühere Traumata) und sozialen Faktoren (veränderte Beziehungen zu Freunden und Partnern). Die Konsultation eines Arztes wird bei mittelschweren Depressionen nahe gelegt. Sofortige professionelle Hilfe sowie ein möglicher Klinikaufenthalt wird bei einer schweren Depression oder einer Psychose als unbedingt notwendig erachtet. (sch / ddp)


Quelle: www.noows.de


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