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Praxis-Leitlinie
5.5 Training sozialer Fertigkeiten
Trainingsprogramme sozialer Fertigkeiten basieren auf einer detaillierten Verhaltens- und Fähigkeitsanalyse und nutzen in Gruppen- oder Einzelsitzungen definierte Zielbearbeitung, Strategien zur Stressreduktion, positive Verstärker, Rollenspiele, Training verbaler und nicht-verbaler Kommunikation, Verhaltensübungen bis zur Einübung komplexer Fertigkeiten im Rahmen von Konversationen.
Soziale Aktivitäten
(80) Good Clinical Practice.
Die Hilfe zur eigenen Lebensgestaltung, die Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung, die Förderung der beruflichen Wiedereingliederung und die Verbesserung sozialer Aktivitäten haben in der Versorgung von an Schizophrenie Erkrankten einen hohen Stellenwert und sollten bei jeder Therapie angestrebt werden.
Social Skills Training
(81) Empfehlungsstärke B.
Training sozialer Fertigkeiten (Social Skills Training) durch speziell ausgebildete Trainer kann als systematische Intervention bei Vorhandensein sozialer Beeinträchtigung mit dem Ziel der Verbesserung der sozialen Kompetenzen durchgeführt werden. Es sollte über längere Zeit fortgeführt werden und durch Aufgaben zum Alltagstransfer ergänzt werden. In der breiten Routineversorgung kann Social Skills Training jedoch nicht empfohlen werden.
Quelle: www.uni-duesseldorf.de
Verfahren zur Konsensbildung:
Methodik:
Angaben zur Methodik und zur Konsensusfindung sind im Methodikteil der gedruckten Langfassung zu finden.
Herausgeber
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)
Koordination:
Leitlinienprojektgruppe
Profs Gaebel W und Falkai P
Drs Wobrock T und Weinmann D
Kontaktadresse (Leitliniensekretariat):
Prof. Dr. Peter Falkai
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Universitätsmedizin Göttingen
Von-Siebold-Str.5
37075 Göttingen
E-mail: Peter.Falkai@medizin.uni-goettingen.de
Erstellungsdatum:
10/1998
Letzte Überarbeitung:
11/2005
Nächste Überprüfung geplant:
11/2008, verlängert bis 11/2010