Magazin Denkausbruch


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Die Würde Leben in unserer Gesellschaft.

HERZLICHEN Dank für Ihr Interesse am Magazin Denkausbruch. Hier finden Sie Nachrichten und Informationen zum Thema Schizophrenie. Wir möchten eine Art soziales Erklärungsmodell schaffen, das dazu beiträgt, den Namen "Schizophrenie" im sprachlichem Umgang, in neutralerem Umgang in unserer Gesellschaft gewinnbringend zu Begreifen.

Denken ist ein Abenteuer. Niemand weiß, wo er landen wird, oder es ist kein Denken mehr. Alain

Vulnerabilitäts-Stress-Modell

Falsch verbunden!

Reparatursystem für Fehler in der Verdrahtung des Gehirns entdeckt. Protein eliminiert falsche Verknüpfungen zwischen Nervenzellen. weiter...

Individuelle Behandlung durch Molekulare Bildgebung und Therapie

Nachrichten über medizinische Fehldiagnosen und nicht geeignete Therapien verunsichern viele Patienten weiter...

Vitamin B3 (Niacin)

Vitamin B3, auch als Niacin oder Nicotinsäure bekannt, selten als Vitamin B5 bezeichnet, ist ein farbloses Kristall. weiter...

Phantomkrankheit „Burn-out“

Psyche. Als Krankheit ist das „Burn-out“-Syndrom wissenschaftlich nicht anerkannt. Dennoch boomt das Geschäft mit der Modediagnose wie nie zuvor. weiter...

Das sind doch nur die Hormone

Oxytocin macht einfühlsam und Testosteron aggressiv. Dachte man bislang. Doch die Chemie der Gefühle ist komplizierter als gedacht: Testosteron etwa kann uns in Verhandlungen fairer werden lassen. weiter...

Drei von zehn Tätern kommen nie mehr raus

Heidelberg. "Wir haben einfach Angst gehabt", sagt Martin Supp aus dem schwäbischen Weinsberg. weiter...

Schizophrenie: Förderung der Therapietreue

Wirkung und Nebenwirkung eines Antipsychotikums sind die wesentlichsten Faktoren, die die Compliance von Schizophreniepatienten bestimmen. weiter...

Toxoplasmose

Parasiteninfektion in mehreren Stufen

Mit Toxoplasmose infiziert sich jeder Vierte – über Katzen, Rind- oder Schweinefleisch. weiter...

Die Laienhelfer der Superlative

Harald Gerischer, Ingeborg und Günther Schönharting über 20 Jahre im Einsatz. weiter...

Krank = genial = Künstler

Aus den Tiefen des Unbewussten: Mit der Rückkehr der Biografie erlebt auch die Legende vom kranken Genie eine Renaissance. weiter...

Wie das Immunsystem an der Gehirnentwicklung beteiligt ist

Das primär für unser Immunsystem notwendige Molekül MHC-I steuert auch die Anzahl der Verbindungen zwischen den Nervenzellen des Gehirns mit. weiter...

Ernüchternder Erfolg

Seit Anfang der neunziger Jahre suchen Erbgutexperten nach einer Schlüssellösung in der Molekulargenetik für verbreitete Volkskrankheiten. weiter...

Psychische Erkrankungen als Wechselwirkung zwischen Genen und Lebensgeschichte verstehen

Neuer Forschungsschwerpunkt „Psychiatrische Genetik” an der UMG: weiter...

Kiffen begünstigt psychotische Störungen

Schizophren dank Cannabis - das hören Kiffer nicht gerne. Sie behaupten, ein Joint sei harmloser als Alkohol. Doch die regelmäßige Tüte schafft Psychosen. weiter...

Notenschlüssel fürs Gedächnis…

Oder: Über den »richtigen« Rhythmus am Hippocampus…

Die »richtigen« Taktgeber im Gehirn helfen Arbeitsgedächtnis auf die Sprünge.Rhythmen begegnen uns vor allem beim weiter...

Globale Bewegung zur Förderung der psychischen Gesundheit geht an den Start

Als erste universitäre Einrichtung und für die nächsten drei Jahre wird das Centre for International Mental Health der University of Melbourne das Sekretariat des "Movement for Global Mental Health" leiten. weiter...

Dopamin – Glücksbringer oder Krankmacher

Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff des Nervensystems. Als sogenannter Neuro- transmitter – eine Art Hormon – leitet es Signale zwischen Neuronen weiter und sorgt so für die Steuerung weiter...

Verrückt: Psychatrie-Museum in Gent

„Wenn ich in Gent bin, gehe ich immer wieder gerne ins Museum Dr. Guislan“, erzählt Lieve Pillen. Es ist ein ungewöhnliches Haus, thematisiert es doch ein ungewöhnliches Thema: die Psychatrie. „Es ist ein kleines Museum, aber sie arbeiten mit so viel Engagement“, begeistert sich die Stadtführerin aus Berlin, „noch immer befindet sich dort auch eine psychiatrische Einrichtung. Um ins Museum zu gehen, muss man nichts mit Psychatrie zu tun haben, jeder erkennt sich in den Ausstellungen wieder, jeder findet einen Teil in sich wieder.“ Das Museum zeigt nicht nur die Geschichte des Umgangs mit „Geisteskrankheiten“, sondern thematisiert auch „gestörte Fürsten“ oder mit „Der gewichtige Körper“ zeitgemäße Phänomene wie Magersucht. „Es ist fast am Ende einer Straßenbahnlinie und man muss sich ein bisschen Mühe geben, um dorthin zu gelangen, aber es lohnt sich wirklich sehr“, sagt Pillen.

Ein weiterer (Kunst-)Weg führt sie regelmäßig ins S.M.A.K., das Städtische Museum für Aktuelle Kunst. „Es ist ein bisschen wie der Hamburger Bahnhof in Berlin“, erläutert Pillen. Dies gilt für das Konzept genauso wie für die Tatsache, dass das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, zuvor einem anderen Zweck diente. „Es war ein altes Messegebäude. Die Eingangshalle ist jetzt Teil des S.M.A.K.s.“ Es war das erste Museum für zeitgenössische Kunst in Belgien und ohne das Engagement des langjährigen Direktors Jan Hoet wäre Gent wohl um eine Attraktion ärmer.

All diese geistige Nahrung kann man konsumieren, als Mitbringsel taugt sie jedoch nur in Form von Erzählungen. Die geistige Nahrung, die Filliers herstellt, kann man hingegen einpacken und mitnehmen. „Die machen einen guten Jenever“, sagt Pillen, „es gibt verschiedene Varianten. Am liebsten mag ich die Zitronenvariante. Man merkt gar nicht, dass das Schnaps ist, es schmeckt ganz leicht und ist daher fast ein bisschen gefährlich.“

Dr. Guislain Museum
Jozef Guislainstraat 43
Di-Fr 9-17, Sa&So 13-17h
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember und 1. Januar

S.M.A.K.
Citadelpark
Di-So 10-18h
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember und 1. Januar

Psychosen - ein zutiefst menschliches Problem

Menschen müssen im Unterschied zu anderen Lebewesen um ihr Selbstverständnis ringen. Es gehört zu unseren Möglichkeiten, an uns zu zweifeln, andere (s) zu bezweifeln und dabei auch zu verzweifeln, über uns hinaus zu denken und uns dabei zu verlieren.

  • Wer längere Zeit verzweifelt ist, ohne Halt und Trost zu finden, wer seine Gefühle nicht mehr mitteilen kann und sie nicht mehr aushält, kann depressiv werden. Oder wenn er die Flucht nach vorn ergreift, manisch.
  • Wer sich selbst verliert, verliert auch seine Begrenzung und Abgrenzung zu Anderen.


Entsprechend verändert sich die Art, Ding und Personen um sich herum wahrzunehmen. Die Gedanken werden sprunghaft, probierend und weniger logisch.

Dauert dieser Zustand an, sprechen wir von Psychosen. Wer psychotisch wird, ist also kein "Wesen von anderen Stern", reagiert nicht verhaltensuntypisch, sondern zutiefst menschlich.

Eine Psychose ist eine tiefe existenzielle Krise, eine meist alle Lebensbereiche umfassende Verunsicherung. Subjektiv ist nichts mehr, wie es war, - auch wenn sich aus der Sicht von Anderen nicht viel verändert hat. Vorrangig können Stimmung, Lebensgefühl, und Antrieb wesentlich verändert sein. Dann spricht die Psychiatrie von" affektiven Psychosen" . Oder es können sich vorrangig die Wahrnehmungen verselbständigen, das Denken sprunghaft und die Sprache unverständlich werden. Das nennen die Psychiater dann "Schizophrenie /kognitive Psychose". Präziser und weniger belastend wäre "Kognitive Psychose". Letztlich hängen Wahrnehmung und Stimmung (in beide Richtungen) zusammen. Jede Psychose ist anders, so wie auch jeder Traum anders ist. Und jeder Mensch ist individuell zu behandeln, gerade Psychose - Erfahrene spüren sehr genau, ob sie als Person angesehen und mit Respekt behandelt werden.

www.irremenschlich.de



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